Bal kaymaklı ekmek – Brot mit Honig und Sahne nach türkischer Art Recipe
Bal kaymaklı ekmek ist eine einfache, aber sehr verwöhnende türkische Kombination: Toastbrot mit einer dicken Schicht sahnigem „Kaymak“ und Honig. In der Türkei isst man es zum gemütlichen Wochenendfrühstück oder als süßen Snack zum Tee. Im Geschmack erinnert es an Toast mit Mascarpone und Honig, nur in einer noch frühstückstauglicheren, brotigen Version.
Bal kaymaklı ekmek ist die Quintessenz des langsamen türkischen Frühstücks: warmes, knuspriges Brot, eine dicke Schicht sahniger Creme und Honig, der an den Seiten herunterläuft. Diese Kombination verbindet die Schlichtheit der Hausmannskost mit einem luxuriösen, dessertartigen Charakter – etwas zwischen Toast und Törtchen. Die Sahne mit Mascarpone erinnert an den Kaymak, der in türkischen Molkereien serviert wird, nur in einer Version, die du mühelos zu Hause zubereiten kannst.
Tipps vom Koch
Achte darauf, dass das Brot von unten gut gebräunt, innen aber noch weich ist – zu stark ausgetrockneter Toast nimmt den Honig nicht gut auf und bröselt. Die Sahne sehr gut gekühlt und nur so lange schlagen, bis sie anfängt dicker zu werden; wenn du sie zu fester Schlagsahne aufschlägst, verliert die Creme ihre seidige, „kaymakartige“ Konsistenz. Den Honig in einem dünnen Strahl direkt vor dem Servieren darübergeben, denn nach einiger Zeit kann er in das Brot einziehen und das Dessert verliert seinen effektvollen Look.
Serviervorschläge
Dieses Brot schmeckt am besten mit starkem schwarzen Tee oder türkischem Tee aus dem Çaydanlık, aber auch Kaffee aus der Mokkakanne passt gut dazu. Es ist ein großartiger Vorschlag für ein gemütliches Sonntagsfrühstück zu zweit oder ein schnelles „Wow“-Dessert nach einem Brunch zu Hause. Für größere Runden kannst du die Scheiben in kleinere Stücke schneiden und als süße Häppchen auf einer Platte neben frischem Obst, z. B. Trauben und Orangenscheiben, servieren.
Zutaten
- Weißbrot am besten leicht altbacken, zum Toasten - 4 Scheiben
- Sahne 36 % gut gekühlt - 150 ml
- Mascarpone - 80 g
- Honig flüssig - 4 Esslöffel
- Butter zum Bestreichen des Brotes - 10 g
- Walnüsse grob gehackt, optional - 20 g
- Salz für die Sahne - 1 Prise
Zubereitung
- Die Brotscheiben auf einer Seite dünn mit Butter bestreichen.
- Eine trockene Pfanne auf mittlere Hitze erhitzen und die Scheiben mit der Butterseite nach unten hineinlegen. 2–3 Minuten toasten, bis die Unterseite goldbraun und knusprig ist und die Oberseite leicht angetrocknet ist. Alternativ einen Toaster verwenden.
- In einer Schüssel die gut gekühlte Sahne mit einer Prise Salz aufschlagen, bis sie dick und luftig, aber noch leicht fließend ist (nicht ganz steif schlagen).
- Mascarpone hinzufügen und kurz auf niedriger Stufe aufschlagen oder mit einem Löffel verrühren, bis eine glatte, dicke Creme entsteht, die an sehr dicken Joghurt erinnert.
- Auf jede Scheibe eine dicke Schicht der Sahnecreme geben (etwa 2 Esslöffel).
- Jede Scheibe mit 1 Esslöffel Honig beträufeln und den Honig leicht an den Seiten herunterlaufen lassen.
- Mit gehackten Nüssen bestreuen, falls verwendet, und sofort servieren, solange das Brot noch leicht warm ist.
Aufbewahrung
Geröstetes Brot am besten frisch essen, da es schnell weich wird. Übrig gebliebene Sahnecreme hält sich 1–2 Tage im Kühlschrank; vor dem erneuten Verwenden gut durchrühren und frisches Brot frisch toasten.